Einfach Clara

Ein Blog über Dinge und wie ich Dinge sehe und wie Dinge mich sehen.

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A Journey to Simplicity

8. March 2010 · 2 Kommentare

Eine Reise ins digitale Deutschland.

A Journey to Simplicity from vm-people on Vimeo.

Wir danken den digitale Experten und Interviewpartnern:
Stefan Lampadius (Dokumentarist Fraunhofer Institut)
Rolf Mütze und Jörg Brümmer (Pictorion – das werk)
Margarete Pratschke (Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt-Universität zu Berlin)
Tim Renner (Motor Entertainment GmbH)
Prof. Peter Weibel (ZKM – Zentrum für Kunst und Medientechnologie)
Melanie Gutsche (Counterstrike-Spielerin bei Snogard Dragons)
Prof. Dr.-Ing. habil. Horst Zuse (Konrad-Zuse-Museum)
Anton Waldt und Ji-Hun Kim (De:bug)
René Walter (Nerdcore)
Gregor Ortega (Schüler-Firma TCH Support in München)

Darsteller: Friederike Dittmann als Clara Lind & Mathias Eysen als Viktor Lind

Kamera: Carsten Schönijahn & Bastian Seitz | 2nd Unit Camera: Daniel Steiner & Steffen Jürgens | Produktionsassistenz: Jonas Schrempp & Stephan Zwickirsch | Schnitt: Bastian Seitz | Animationen: Ole Jürgens & Thomas Schmidt | Musik: Julian Pešek | Produktionsleitung & Recherche: Melanie Stanszus | Buch, Produktion und Regie: Daniel Steiner & Steffen Jürgens

„A Journey to Simplicity“ ist eine Social Media Experience, die mit der Unterstützung von Microsoft Deutschland zum Launch von Windows 7 durchgeführt wurde. Die Social Media Experience wurde von vm-people im Auftrag von Universal McCann inszeniert.

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Was war nochmal Augmented Reality?

24. February 2010 · Keine Kommentare

Ich hab das perfekte Web 2.0 Bildungsfernsehen für mich gefunden. Auf Blogpiloten gibt es die Rubrik “Klartext” wo kurz und knapp der ein oder andere Begriff erklärt wird der hin und wieder meinen Weg kreutzt.
Ich meine, sicher kann man wissen was Ambient Intimacy und Open Source Hardware ist, aber im Kampf gegen meine Unwissenheit ist das genau das Richtige. Außerdem kann man sich bei den Clips zurücklehnen und muss weder selbst lesen noch muss man sich von einem Hypertextlink zum nächsten hangeln, so dass man am Ende nur noch mehr weiß was man nicht weiß.

Und nicht die Anmeldung zur Filmpremiere am 26.2. in Berlin vergessen.

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Was gibt es da zu lachen?

22. February 2010 · Keine Kommentare

chatroulette

Lacht man weil es lustig ist oder lacht man aus Scham? So richtig entscheiden kann ich mich nicht. Ich habe Jedenfalls viel gelacht bei meiner ersten Runde Chatroulette.

Chatroulette.com ist eine Website, die Leute zufällig miteinander verbindet. Auf der Seite sieht man das Webcam-Bild von sich und dem Chat-Partner. Man kann dem Anderen etwas schreiben oder eben nicht. Wenn einem das Gegenüber nicht gefällt, klickt man auf „next“ und schon wird man mit dem Nächsten verbunden. Dabei gilt: „the medium is the message“. Denn in aller Regel geht’s beim Chatroulette nicht wie bei einem normalen Chat oder gar einem Gespräch zu. Die Möglichkeit, sich einfach mit Jemand anderem verbinden zu lassen, wird so exzessiv genutzt, dass das ganze Unterfangen dann eher ans Zappen beim Fernsehen erinnert.

Es blitzen Bilder von Leuten auf und ehe man so richtig erkennt, wie die Person aussieht, ist sie auch schon wieder weg. Der entscheidende Unterschied ist, dass hier kein Programm abläuft. Das Gegenüber sieht genauso, wie man selbst, in das Antlitz des Anderen. Das ist nichts wirklich Neues, weil man das ja von Skype und Co. schon lange kennt. Doch die Mischung aus Zufall, Anonymität und Videobild hat offensichtlich ganz entscheidenden Einfluss darauf, was die Leute so vor der Kamera veranstalten.

Auch, wenn dieser Service nicht wirklich einen Zweck erfüllt, führt er einem doch vor Augen, dass hinter all dem Geschehen, Worten und Bildern im Netz Personen stehen, die – genauso wie ich gerade – vor dem Computer sitzen.

Als Frau gehört man beim Chatroulette übrigens schon fast zu einer Randgruppe. Das Publikum, auf das ich traf, mischte sich aus Leuten die gelangweilt gucken, gespannt auf das Kamerabild warten, so wie ich die ganze Zeit lachen und denen, die den Drang haben der Welt ihr Geschlechtsteil zu zeigen.

Was ich beim Chatroulette am interessantesten finde, ist die offene Bedeutung. Es könnte für alles Mögliche gut sein oder auch für gar nichts. Ich bin sehr gespannt, welche Art der Verwendung und welche Bedeutung sich durchsetzen werden.

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Einladung zur Filmpremiere

3. February 2010 · Keine Kommentare

einaldung

Nach langen schlaflosen Nächten am Laptop, zahlreichen Abenden am Schnitt und langen Diskussionen kann ich Euch endlich meine Dokumentation präsentieren: “A Journey to Simplicity” ein Film, der hoffentlich der Frage nach dem Status Quo des digitalen Deutschlands gerecht wird. Anmelden dazu könnt ihr Euch bei Facebook oder per Mail.

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Das Nutzen des Internets erhöht die geistige Kapazität.

3. February 2010 · Keine Kommentare

head

Erinnert ihr euch an meinen Besuch bei der Counterstrike-Gamerin Melanie Gutsche in Frankfurt? Zu dem Thema hab ich einen recht interessanten Artikel gefunden. Laut diesem machen Computerspiele nicht nur multitaskingfähig, sondern fördern auch die visuelle Aufmerksamkeit. Leute, die wie ich, und wahrscheinlich auch ihr, ständig im Internet rumsurfen kommen sogar noch besser weg: „das Nutzen des Internets erhöht die geistige Kapazität“.
Eigentlich hab ich immer genau das gegenteilige Gefühl nachdem ich ein paar Stündchen im Netz verbracht habe. Aber gut, ich lasse mich gern eines Besseren belehren.

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Also ich seh Fernsehen, und du?

1. February 2010 · Keine Kommentare

Bild 2

Ich bin ja sonst nicht so die Fernseheule, aber eine Freundin hat mich auf einen Themenschwerpunkt bei 3Sat in den kommenden Tagen hingewiesen: “Leben im Netz, Wie das Internet unsere Welt verändert”.
Also wenn das mal nicht genau mein Fall ist, dann weiss ich ja auch nicht.

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Nicht nur zum Rumspielen.

21. January 2010 · 1 Kommentar

Ich hab bis vor kurzem nicht gewusst was Augmented Reality sein soll. Dann hat mir mal jemand gezeigt was das so ist. Nett, dachte ich, das ist eine hübsche Spielerei. Aber wie das immer so ist, irgendwer hat etwas mehr Fantasie als ich und formt mit Hilfe von Augmented Reality die Welt zu einem riesigen Interface.

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Vergiss FarmVille.

21. January 2010 · Keine Kommentare

Wer dachte FarmVille kommt mit Oldschool-Grafik daher, hier eine kleine Auffrischung was mal High-End-Grafik bedeutete. Ich für meinen Teil stehe total drauf. Ich hab neulich auch ein ganzes Wochenende mit 3 Freunden und Mario Kart verbracht (N64 wohlgemerkt). Unschlagbar. Der Film ist übrigens noch ein kleiner Nachtrag in Sachen Nerds.

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Their time has come.

18. January 2010 · 2 Kommentare

Jedesmal wenn mein Computer mal nicht das tut was er soll, rufe ich immer die gleichen Leute an um zu fragen was ich jetzt tun sollte. Und wenn es sich um ein Problem handelt, wegen dem ich schon zum x-ten mal angerufen hab und es mir etwas peinlich ist, dass ich mir immer noch nicht selbst helfen kann, schau ich auch in Internetforen nach. Dort haben Leute wie ich, die genau gleichen Probleme wie ich, auf die dann eine Bestimmte Art von Leuten immer eine Lösung weiß. Oftmals allerdings, kann ich zu meinem Leidwesen noch nicht einmal den Schritten der beschriebenen Lösung folgen, da selbst dafür mein Wissen nicht ausreicht.
Letztens habe ich einen Beitrag im Netz gesehen, der sich damit beschäftigte, dass die „Nerds“ die Welt übernehmen. Dieser Typus Mensch, der in den Hollywoodfilmen der 80er noch kräftig belächelt wurde und in der Regel den Antihelden verkörperte, hat sich nun als für uns alle scheinbar überlebenswichtiger Zeitgenosse entpuppt. Möglicherweise war dies schon immer so. Doch nie glaube ich waren andere Menschen auf die Hilfe von „Nerds“ so sehr angewiesen wie heute, in den Zeiten des Internets. Scheinbar hat sich die breite Gesellschaft in ihr Reich begeben. Dass, die Klischees über Hornbrillen tragende Pizza verschlingende „Freaks“, die es trotz aller Versuche nicht schaffen, gesellschaftliche Anerkennung zu ergattern, nicht ganz stimmen, ist mir klar. Aber was genau unterscheidet den „Nerd“ eigentlich vom Otto Normal Bürger? Ist es einfach nur seine Begeisterung für ein bestimmtes oft sehr spezielles Thema oder aber die Bereitschaft sich diesem fast bedingungslos hinzugeben?
Fest zu stehen scheint, dass der Einfluss der „Nerds“ auf unsere Gesellschaft schon immer da war, und zu wachsen scheint, nicht nur im Internet. Denn wie ich in der Uni gelernt habe, entstehen die Trends, die unser gesellschaftliches Leben bestimmen, nicht in der Mitte der Gesellschaft sondern vor allem an ihren Rändern.

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Don’t be evil.

14. January 2010 · Keine Kommentare

Jetzt wo sich Google selbst bedroht sieht, muß es sich auch wieder auf seinen Claim “Don’t be evil” besinnen und versucht sich von den Ketten und Fußfesseln Chinas zu befreien. Das bemerkenswerte daran ist, dass es ein Hackerangriff auf Google war, der den Internetriesen dazu bringt, sich aus einem der größten Online Märkte der Welt zurückzuziehen. Das klingt auch irgendwie schon wie eine gute Nachricht, denn so allmächtig wie Google immer dargestellt wird – á la Big Brother, scheint es dann ja doch nicht zu sein.

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