
Foto aus Flickr von AndiH
“Das Neue ist entsetzlich, und wir selbst sind das Neue.” schreibt Vilém Flusser in seinen Nachgeschichten. Diese ganze Blogosphäre ist für mich so unglaublich neu und auf ihre Art entsetzlich. Irgendwie macht mir die Vorstellung der vielen Blogger, die gleichzeitig alle an ihren Blogs schreiben, und der vielen Leser, die gleichzeitig über ihre Feeds alle die gleichen Artikel lesen, ein mulmiges Gefühl im Bauch. Doch so sehr mich dieses komplexe Gefüge auch verunsichert, bin ich ein Teil von dem, was in mir solche Panik auslöst. Ich habe ein paar interessante Texte zu verschiedenen Entwicklungen der Blogosphäre gelesen und würde sie euch ungern vorenthalten. Bei Uarrr gibt es den, meiner Meinung nach, persönlichsten und interessantesten Text zur Zukunft des Bloggens. Doch auch die Empfehlungen, die ich auf Facebook bekommen habe, zu dem Text auf Maingold und der Aktion „Der Tag der Zukunft“ waren lesenswert. Witzig zusammengefasst mit mehr Links habe ich es gerade auf einem meiner absoluten Lieblingsblogs Amy und Pink gefunden. Man muss nicht alles wissen, wenn man weiß wo man es nachlesen kann. Vielleicht wird das Neue dann gar nicht mehr so entsetzlich, wenn man sich so lange damit beschäftigt, dass es nicht mehr neu für einen ist.



3 Antworten bis jetzt ↓
1 marcel // Dec 1, 2009 at 3:32 pm
drei “r”. einfach nur drei “r” das kann doch nicht so schwer sein.
2 marcel // Dec 1, 2009 at 3:33 pm
danke.
3 clara // Dec 1, 2009 at 3:36 pm
Ja sorry! Du warst schneller als mein kritisches Auge. Muss mir angewöhnen erst auf Preview und dann erst auf Publish zu drücken.
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