Einfach Clara

Ein Blog über Dinge und wie ich Dinge sehe und wie Dinge mich sehen.

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Über mich

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‘Einfach Clara’ versucht meine kleine Reise zu erzählen. Ich heiße Clara Lind, bin 24 Jahre alt und studiere Publizistik an der Freien Universität Berlin. Ich schreibe diesen Blog, weil ich denke, dass ich was zu erzählen habe. Das finde ich wichtig. Es gibt so viele Menschen, die meinen, sie hätten was zu sagen oder zu verkünden oder zu erklären. Aber ich hab was zu erzählen und das macht hoffentlich „Einfach Clara“ zu was Besonderem. Das Erzählen habe ich vom meinem Großvater Viktor. Wenn er anfängt Dinge zu erzählen  verschwimmen für mich die Grenzen zwischen Fitkion und Realität und zwischen seinen Wörtern beginne ich zu träumen.  Er ist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Genau über solch einfachen aber wichtigen Dinge will ich schreiben. Gedanken und Menschen, die mich täglich beschäftigen. Keine großartigen Denkkonstruktionen. Keine dramatischen Enthüllungen. Einfache Dinge. Dinge aus meinem Alltag. Das Schöne an den einfachen und unspektakulären Dingen ist, dass Sie erst ihren Zauber entfalten, sobald wir uns mit Ihnen beschäftigen. Und schneller als man sich versieht, steckt man im Bann der Banalitäten und kann sich an jeder Kleinigkeit, die sich im Alltag zu Worte meldet, mit reiner Freude und Neugier begeistern.

Bin ich echt? Gespielt? Fiktiv? Wer weiß das schon und wo liegt der Unterschied?
Ich bin die Summe der Geschichten, die Ihr hier findet. Nicht mehr und nicht weniger.

Bin ich fremdgesteuert? Wer ist das nicht manchmal? Schaut dazu bitte im Impressum nach.

Mein Vorhaben ist real.
Ich will Euch treffen, um von Euch zu erfahren, wo das digitale Deutschland steht. Zögert also nicht, Euch mit Ideen und Kritik bei mir zu melden unter clara@einfach-clara.de

Wir danken Fernando Vicente für die Header-Illustration.

14 Kommentare

14 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Der Duesenschrieb // Nov 19, 2009 at 12:07 pm

    Wenn mich meine grauen Duesenzellen nicht trügen, ist das hier schlicht – aber durchaus genial – der Versuch, das neue Windows 7 Betriebssystem in die Bloggerszene zu stemmen. Chapeau für die Idee (wer schickt schon bundesweit anonym eine Diskette nebst USB-Diskettenlaufwerk?) und die Ausführung. Konzeptionell nötigt mir das Respekt ab. Auch wenn ich seit Jahrzehnten überzeugter Mac-User bin und auch bleibe ;-) Interessant finde ich nur die Frage: Ist Clara Lind eine reale oder nur eine virtuelle Person? Nun, wir werden wohl sehen…

  • 2 clara // Nov 19, 2009 at 4:07 pm

    Genau mit der Frage will ich mich beschäftigen. Sind wir real oder werden wir mehr und mehr zu virtuellen Personen? Habe dazu schon ein paar Gedanken verfasst. Kommen bald in einem meiner nächstenPosts. Freu mich über Feedback!

  • 3 “Journey to Simplicity?” oder auch Primitivität // Nov 20, 2009 at 2:50 pm

    [...] Microsoft Deutschland führt zum Launch von Windows 7 die Social Media Experience “Journey to Simplicity” durch. Bei “Journey to Simplicity” wird eine Reise quer durch Deutschland von einem ungleichen Paar angetreten: der jungen Journalistin Clara und ihren Großvater Viktor, die mit staunenden Augen und scharfen Verstand der Frage auf den Grund gehen, was es bedeutet in einer digitalen Welt zu leben. Dabei führen sie Gespräche mit Digital Natives, begegnen Zeitzeugen und Experten und lassen sich von Usern inspirieren, die ihre Themen im Dialog über Social Media einbringen. Die Geschichte wird sich über unzählige Kanäle entfalten: Claras Blog, Facebook, Twitter, Last.FM, YouTube und über welchen Weg auch immer die User mit Clara und Viktor in Kontakt treten möchten. – Quelle [...]

  • 4 Klara // Nov 23, 2009 at 8:51 pm

    “Genau mit der Frage will ich mich beschäftigen. Sind wir real oder werden wir mehr und mehr zu virtuellen Personen?”

    Wir werden zu virtuellen Personen? Alles klar soweit? Du weisst selber nicht ob Du real bist oder nicht. HILFE

  • 5 clara // Nov 24, 2009 at 2:36 pm

    Hey Namensvetterin, na klar weiß ich ob ich real bin oder nicht ;-)
    Aber ich finde es interessant, dass ich auf einem digitalen Medium nach meiner analogen Identität gefragt werde. Letztendlich ist das was ich im Blog schreibe oder auf Facebook erscheint auch nur ein Teil von mir. Wie auch Tessa im Interview gesagt hat, trennen wir immer zwischen der Zeit die wir Online und der Zeit die wir Offline verbringen. Sind wir Online die gleichen Personen die wir auch Offline sind? Ich denke schon ,dass die Online-Clara vieles gemeinsam hat mit der Offline-Clara. Doch ich denke auch das ich im analogen Leben wesentlich vielfältiger erfahrbar bin als in der digitalen Repräsentation. Zumindest hoffe ich das…;-)

  • 6 drikkes // Nov 25, 2009 at 4:50 pm

    Wer sich so anbiedert, der sollte wissen, daß die Blogosphäre “das” und nicht “der Blog” sagt. Oder gehört das zur Rolle?
    Trotzdem: nice try!

  • 7 (un)bekannt // Nov 25, 2009 at 7:03 pm

    nachdem ich offensichtlich von euch unaufgefordert ein usb-diskettenlaufwerk und eine diskette mit spam bekommen habe, werde ich eine anzeige bei der polizei erstatten.

  • 8 Grace // Nov 27, 2009 at 9:38 am

    Gähnnnn. Die Idee hatte ich lange vor Clara/Microsoft. Also, gibts sonst was neues?

  • 9 Schorsch // Dec 4, 2009 at 1:43 am

    Hmmm Blogger überzeigt man normalerweise eher mit Fakten, Produkten als mit Fakes. Dann schreiben die auch wohlwollend darüber. Win7 scheint ja wirklich ganz gut zu sein (bis auf das Design, aber das ist ein anderes Thema) – warum thematisiert ihr das nicht stattdessen? Das wäre ehrlicher – und es könnte eine echte Person sein, die von Ihren täglichen Erfahrungen mit Win7 schreibt. Fände ich autentischer und würde ich eher lesen/bloggen/ weiterleiten als diese Variante. Irgendwie is das hier weder Fisch noch Fleisch. Wenn MS nicht dahinterstecken würde, würde die Nummer mit der unbekannten, intellektuellen hübschen Bloggerin definitv aufgehen, aber so? Hmmm – Aus dem grossen vodafail nix gelernt?

  • 10 Amos // Dec 4, 2009 at 10:00 am

    Hallo Schorsch!

    In erster Linie wollen wir durch diese Inszenierung zuhören lernen. Dann reden. Dann das Produkt sprechen lassen. Für alles andere sprechen eben auch viele positive Userberichte über Windows 7. Zu Deinem Vorschlag, hier einen echten User berichten zu lassen: Wäre der dann noch echt? Sogar noch “gekauft”?! Wer schreit dann am lautesten? Klar: Eine Inszenierung in dieser Form ist eben nur EINE Möglichkeit, aber eine sehr reizvolle, wenn man der Geschichte die Möglichkeit gibt, sich zu entfalten. Und nochmal eine Anmerkung zur Bezeichnung “Bloggerkampagne”: Wer hat den gesagt, dass es eine Geschichte nur für Blogger ist?

  • 11 Schorsch // Dec 4, 2009 at 9:10 pm

    Der user wäre echt – der Unterschied, es müsste klar sein, dass er nicht bezahlt wird, und dass er sowohl positive als auch negative Sachen schreiben darf – idealerweise mehr als 1 user. Ihr könntet dann als Aggregator für verschiedene Autoren fungieren,die über ein Thema schreiben, bzw eine Plattform für so etwas darstellen (promotion, damit die Seite bekannt wird)

    Zum Thema Bloggerkampagne – ist es nicht so, dass Blogger in Eurem Fall die Ausgangspunkte der viralen Verbreitung sein soll(t)en? So hatte ich das zumindest verstanden.

  • 12 Yanni // Dec 12, 2009 at 2:44 pm

    Kommentar vom Admin gelöscht.

  • 13 Manuel // Dec 24, 2009 at 1:48 am

    Ne Diskette, wow, das ist de Zukunft. Wie sagte Götz von Berlichingen so schön?

    Dafür, dass ich zur Post latschen musste, um mir Werbung in Form einer Diskette und eines USB-Diskettenlaufwerkes abzuholen, was für mich als Mac-User vollkommen nutzlos ist, aber auch als Windows-Nutzer komplett verständnislos zurückließ – was soll ich mit 1,44MB? – müsste ich Euch eine Rechnung schreiben, ihr geht mir echt auf den Sack mit Eurem Mist.

  • 14 Oleg Britvin // Jan 7, 2010 at 9:55 pm

    Hallo Clara!

    Ich habe deinen Blog über ein Facebook-Ad gefunden und ich find die Thematik deines Blogs richtig faszinierend. Du bist die erste Person, der ich begegnet bin, die sich so ausführlich Gedanken um das Thema der virtuellen Identität macht. Ich habe dein Eindruck, dass die meisten Menschen das Wachstum des Web 2.0 entweder einfach hinnehmen und ohne Nachzudenken daran teilhaben oder es eben vollkommen ignorieren und Blogs, Facebook etc als etwas für Freaks bezeichnen. Aber nur die wenigsten kennen sich richtig gut mit der Thematik aus UND setzen sich mit der Entwicklung kritisch auseinander. Du gehörst definitiv zu ihnen.

    Nun, ich für meinen Teil habe viel auf meinen eigenen virtuellen Reisen erlebt, wenn vielleicht auch in etwas kleineren Kreisen als du. Man kann die neuen Medien nicht einfach ignorieren… Ich behaupte sogar, dass meine gesamten sozialen Kontakte in irgendeiner Form mit dem Internet und seinen Kommunikationsmöglichkeiten verflochten sind.

    Das hat viele Vorteile, aber auch Nachteile… Einerseits kann man durch Online-Kommunikation Freundschaften pflegen und erhalten, auch wenn das Gegenüber am anderen Ende der Welt sitzt. Aber andererseits kann das Web 2.0 die persönliche, vertraute Kommunikation völlig abstumpfen lassen. Plötzlich telefoniert man nicht mehr miteinander, sondern man meldet sich einfach mal kurz per Facebook, und das wars. Einfach nur weil es so schnell und einfach ist und man das Gefühl hat, dass man sich trotzdem um seine Freunde kümmert. Das ist eigentlich sehr schade.

    Hach ja, ich kann eine Geschichte nach der anderen erzählen, was sich durch die digitale Kommunikation in meinem Leben getan hat – aber nicht alles auf einmal :-)

    Irgendwie… wenn ich mir vor Augen führe, wieviel an diesem kleinen Kabel hängt, das sich so harmlos und unscheinbar an der Wand entlangschlängelt… Wenn ich mir das vor Augen führe, dann läuft es mir eiskalt den Rücken runter.

    Naja, wie dem auch sei, ich habe deinen Blog mal auf meinem eigenen verlinkt, hoffe mal dass das okay ist. Ich schaue einfach mal weiterhin bei dir vorbei, vielleicht auch in Facebook.

    Einen schönen Abend noch!

    - Oleg

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