Ein wenig kam ich mir vor, wie in der Hexenkammer von Dr. Mabuse, mit all den leuchtenden und flackernden Bildschirmen. Ehrlicherweise fand ich Professor Weibels Vorstellungen etwas surreal. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das Internet alle unsere negativen Vorurteile und gesundheitlichen Probleme lösen kann. Ist das Internet wirklich dieses allmächtige Instrument? Kann das Internet wirklich unsere menschlichen Makel minimieren? Ich glaube das können wir nur selbst! Wie denkt ihr darüber. Ist das Internet wirklich der Weg zu einer Digitalotopia.
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Zu Besuch bei Dr. Mabuse
11. December 2009 · 4 Kommentare
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Nachgedanken….
10. December 2009 · Keine Kommentare
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Dezimal, Binär, Dualzahlen?
2. December 2009 · Keine Kommentare

Ich konnte kaum glauben, dass das, was uns Horst Zuse in Hünfeld so vorführte, irgendwie zu dem kleinen Laptop geführt hat, den ich jetzt in meiner Tasche mit mir herum trage. Viktor war voll in seinem Element. Schon auf der Fahrt kam ich kaum zum Lesen, da er mir mit leuchtenden Augen von seinen Erinnerungen an seine ersten Begegnungen mit den „Rechnern“ erzählte. Kaum waren wir im Museum, blieb Viktor gleich an der ersten Maschine kleben wie ein kleiner Junge an dem Schaufenster eines Spielzeuggeschäfts. Als sich die Z23 dann vor unseren Augen in Betrieb setzte, hatte ich das Gefühl, wir wären in einem Sägewerk gelandet. Wie bitte konnte sich so eine klobige Rechenmaschine in so ein Ding verwandeln, an dem sich heute unser ganzes Leben entlang hangelt? Die Tatsache, dass dieser erste „Computer“ von einem mittellosen Studenten erfunden wurde, der von Mami und Papi finanziert wurde, stimmte mich hoffnungsvoll. Das zeigt doch: der große Wurf ist für jeden möglich. Im Vergleich zu Konrad Zuses unglaublichem Projekt, das er im Wohnzimmer seiner Eltern umsetzte, scheint mir meine Hausarbeit wie ein Kinderspiel. Was die Lebenszeit der Maschinen angeht, können sich die kleinen Klappdinger von heute allerdings einiges abgucken. Und auch wenn die Maschinen in dem Museum groß und unhandlich waren, könnte ich mir so ein Notebook mit Holzverkleidung auch für mich sehr gut vorstellen. Spätestens als Viktor und Horst Zuse von Dezimal, Binär und Dualzahlen anfingen wurde mir klar, dass es sich wirklich um Rechner handelte, und ich dachte darüber nach, ob ich einen Computer überhaupt schon einmal dazu genutzt habe um irgendetwas auszurechnen. Ich frag mich, wie die Generation, die zwischen Viktor und mir liegt, ihre ersten Gehversuche mit Computern gemacht hat. Letztens hatte ich den alten Walkman von Viktor in der Hand und fand dieses Gerät schon antiquiert. Was wohl sonst noch für Maschinen in irgendwelchen Kisten auf Dachböden schlummern, die mal als hoch modern galten?


