Jedesmal wenn mein Computer mal nicht das tut was er soll, rufe ich immer die gleichen Leute an um zu fragen was ich jetzt tun sollte. Und wenn es sich um ein Problem handelt, wegen dem ich schon zum x-ten mal angerufen hab und es mir etwas peinlich ist, dass ich mir immer noch nicht selbst helfen kann, schau ich auch in Internetforen nach. Dort haben Leute wie ich, die genau gleichen Probleme wie ich, auf die dann eine Bestimmte Art von Leuten immer eine Lösung weiß. Oftmals allerdings, kann ich zu meinem Leidwesen noch nicht einmal den Schritten der beschriebenen Lösung folgen, da selbst dafür mein Wissen nicht ausreicht.
Letztens habe ich einen Beitrag im Netz gesehen, der sich damit beschäftigte, dass die „Nerds“ die Welt übernehmen. Dieser Typus Mensch, der in den Hollywoodfilmen der 80er noch kräftig belächelt wurde und in der Regel den Antihelden verkörperte, hat sich nun als für uns alle scheinbar überlebenswichtiger Zeitgenosse entpuppt. Möglicherweise war dies schon immer so. Doch nie glaube ich waren andere Menschen auf die Hilfe von „Nerds“ so sehr angewiesen wie heute, in den Zeiten des Internets. Scheinbar hat sich die breite Gesellschaft in ihr Reich begeben. Dass, die Klischees über Hornbrillen tragende Pizza verschlingende „Freaks“, die es trotz aller Versuche nicht schaffen, gesellschaftliche Anerkennung zu ergattern, nicht ganz stimmen, ist mir klar. Aber was genau unterscheidet den „Nerd“ eigentlich vom Otto Normal Bürger? Ist es einfach nur seine Begeisterung für ein bestimmtes oft sehr spezielles Thema oder aber die Bereitschaft sich diesem fast bedingungslos hinzugeben?
Fest zu stehen scheint, dass der Einfluss der „Nerds“ auf unsere Gesellschaft schon immer da war, und zu wachsen scheint, nicht nur im Internet. Denn wie ich in der Uni gelernt habe, entstehen die Trends, die unser gesellschaftliches Leben bestimmen, nicht in der Mitte der Gesellschaft sondern vor allem an ihren Rändern.
Their time has come.
18. January 2010 · 2 Kommentare
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Don’t be evil.
14. January 2010 · Keine Kommentare
Jetzt wo sich Google selbst bedroht sieht, muß es sich auch wieder auf seinen Claim “Don’t be evil” besinnen und versucht sich von den Ketten und Fußfesseln Chinas zu befreien. Das bemerkenswerte daran ist, dass es ein Hackerangriff auf Google war, der den Internetriesen dazu bringt, sich aus einem der größten Online Märkte der Welt zurückzuziehen. Das klingt auch irgendwie schon wie eine gute Nachricht, denn so allmächtig wie Google immer dargestellt wird – á la Big Brother, scheint es dann ja doch nicht zu sein.
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Vorschlag an die BVG.
14. January 2010 · 3 Kommentare
Ja, ja. Die Berliner S-Bahn. Erst waren hier und da ein paar Wagons kaputt, weshalb man auch mal länger warten musste, und dann kam auch noch der Winter. Die armen Menschen von der BVG. Aber wie man ja weiß, gehört zu gutem Management auch die Fähigkeit Überraschungen als Chancen zu begreifen. Und da findet sich im asiatischen Markt ein Modell was gleich zwei Probleme mit einem Schlag lösen könnte. Der “Zugpacker”. Erstens könnte so die Lage auf dem durch die Wirtschaftskrise gebeutelten Arbeitsmarkt entspannt werden und zweitens kann sich die BVG mit der Reparatur der Züge noch viel Zeit lassen, oder gleich ein paar Züge einsparen.
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Was würde Brecht dazu sagen?
11. January 2010 · 3 Kommentare
Elektrischer Reporter – Zukunft des Journalismus: Die Selbermacher
Ich hab noch etwas zu dem Interview mit Stefan Lampadius nachrecherchiert und einen tollen Beitrag vom ohnehin tollen elektrischen Reporter gefunden. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Rollenverteilung von Sender und Empfänger und wie sich diese Rollen durch die Möglichkeiten des Internets auflösen. So wie es Berthold Brecht in seiner Radiotheorie formulierte: „ Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen.” Wie würde Brecht wohl über das Internet urteilen?
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Es gibt Wichtigeres. Zum Glück!
7. January 2010 · 3 Kommentare
Hier ein kleiner Tipp gegen Hausarbeitsstress: Sobald man denkt man würde etwas sehr wichtiges tun und der Druck zu wachsen beginnt, sollte man sich diesen Film angucken und noch mal kurz darüber nachdenken, wie wichtig das eigentlich sein kann. Ich glaub die eigentliche Intention des Videos ist zwar eine andere, mich hat das aber trotzdem sehr entspannt. In diesem Sinne frohes Schaffen!
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Hallo 2010
6. January 2010 · Keine Kommentare
Frohes neues Jahr! Ich weiß, ich komme damit etwas spät, aber nach meiner Reise war ich quasi zwei Wochen im digitalen Exil und habe mich mehr mit Schlittenfahren, Schneemannbauen und Brettspielen beschäftigt.
Aber nun geht’s mit Volldampf los. Ich hab so viel erlebt und erfahren, dass ich gar nicht so richtig weiß, wie ich das alles im meinem Kopf ordnen und auch noch sinnvoll zu Papier kriegen soll.
An Input für die Arbeit fehlt es mir sicher nicht. Schwieriger wird es wohl eher, die Sache so einzugrenzen, dass daraus nicht gleich eine ganze Buchreihe wird. Sicherlich können Viktor und sein analytischer Verstand mir da etwas helfen.
Ich werde versuchen euch hier über meine geistigen Regungen auf dem Laufenden zu halten. Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, meine Videobeiträge auch noch in einer Dokumentation zu vereinen. Also kauft schon mal Popcorn und stellt die Lehnen nach hinten – in ein paar Wochen geht’s los!
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Fröhliche Weihnachten euch allen
24. December 2009 · Keine Kommentare
Das letzte Interview ist getätigt, das letzte Video wird gerade hochgeladen und nach vier Wochen kann ich endlich meine Füße hochlegen und mir einen Überblick über meine Reise verschaffen. Doch zunächst folge ich den Rufen meiner Mutter und setze mich zu meiner Familie an den Weihnachtstisch. Wir hören und lesen uns im neuen Jahr wieder, bis dahin lasst es euch gut gehen und feiert schön.

Wir wünschen euch allen ganz tolle Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
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Die Jugend von heute: Interview mit Gregor von Tch-Support
24. December 2009 · 3 Kommentare
Da unser schönes Auto kurz vorm Finale unserer Reise den Geist aufgegeben hat, mussten wir das nächste Interview via Webcam führen.
Gregor Ortega ist 14 Jahre alt und hat aus seiner Leidenschaft für Computer eine Profession gemacht. Nachdem er sich über Facebook bei uns gemeldet hat, wollten wir ihn unbedingt kennen lernen. Gemeinsam mit Freunden hat er die Firma Tch-Support gegründet, die mit Rat und Tat in Sachen Computer zur Stelle steht.
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Interview mit Stefan Lampadius
22. December 2009 · Keine Kommentare
Ich kannte Stefan Lampadius bisher nur als Schauspieler in der TV Serie Stromberg. Dass, Stefan Lampadius aber auch Experte ist was das Thema Internet Recherche angeht, wusste ich nicht. Viktor und ich haben uns mit ihm über die Objektivität von Wikipedia-Artikeln und die Macht des Web 2.0 unterhalten.
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Besuch bei pictorion-das Werk Teil 2
22. December 2009 · Keine Kommentare
Im zweiten Teil des Pictorion Beitrages erfahrt ihr, dass Composing nicht gleich Compositing ist und wie aus einer Kulisse in Babelsberg eine Straße im von Bomben zerstörten Berlin wird.



